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Cave di Cusa - Antiker Steinbruch
Cave di Cusa - Antiker Steinbruch
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Bifurkation in Melle


Bifurkation in Melle

            
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Bifurkation in Melle
Beschreibung: Eine Bifurkation (von lat. furca „die Gabel“) ist eine Verzweigung (Gabelung) eines fließenden Gewässers derart, dass sein Wasser in zwei unterschiedliche Flusssysteme abfließt. Der kleinere Nebenast verlässt dabei das Flusssystem des wasserreicheren Hauptastes. Diesem Flusssystem werden auch die Wasserläufe im Einzugsgebiet oberhalb der Bifurkation zugerechnet. Die alles umgrenzende Wasserscheide wird dabei am Gabelungspunkt durch den abzweigenden Wasserlauf unterbrochen.
Schlüsselwörter:  
Datum: 29.03.2018 17:47
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Hinzugefügt von: Achim Lueckemeyer

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Autor: Kommentar:
Achim Lueckemeyer
Member

Registriert seit: 17.06.2009
Kommentare: 12
Bifurkation

Die Geschichte der Bifurkation in Gesmold

Die Bifurkation in Gesmold ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Landschaft und Natur laden zum Verweilen ein und bieten den Besuchern eine Vielzahl an Attraktionen. Um die Bifurkation war es jedoch im Wandel der Zeit nicht immer so ruhig. Sie war oftmals auch Schauplatz von heftigen Auseinandersetzungen über die Wasserverteilung auf Hase und Else:

Enstehung und Ausbau der Hasegabelung im 16. Jahrhundert

Erste Nachrichten über eine Ableitung der Hase in den oberhalb von Gesmold nur wenig mehr als 100 m parallel fließenden Uhlenbach liegen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vor.

Hermann von Amelunxen war durch die Heirat mit Anna von dem Bussche seit 1540 Besitzer des Hauses Gesmold

Um die Schlossmühle mit mehr Wasser zu versorgen, hatte er ungefähr an der Stelle der heutigen Bifurkation eine Verbindung von Hase und Uhlenbach vertiefen und zusätzlich eine hölzerne Rinne als Ableitung zwischen den beiden vorgenannten Bächen verlegen lassen. Dieses beschreibt ein Protokoll aus dem Jahre 1578.

"Die in die Erden verlegte Gotte" wird ein ausgehöhltes Holzrohr gewesen sein. Teile davon wurden um 1965 bei Räumarbeiten gefunden. Es führte das Wasser aus der Hase in den Uhlenbach, der späteren Else. Staute sich das Wasser vor dem Wehr der oberhalb liegenden Krusemühle, konnte das überschüssige Hasewasser durch die Rinne zur Schlossmühle fließen, ein ausgeklügeltes Wasserverteilungssystem.
29.03.2018 17:50 Offline Achim Lueckemeyer achimlueckemeyer at t-online.de



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