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Die Elbe bei Lühesand
Die Elbe bei Lühesand
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Achim Lueckemeyer


"FMR tg 500"




            
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"FMR tg 500"
Beschreibung: Im 1979 realisierten Kinofilm Der Willi-Busch-Report von Niklaus Schilling spielt ein KR 200 eine wesentliche Rolle; er erzählt von den Erlebnissen eines Reporters an der deutsch-deutschen Grenze. Nach dem Fall der Mauer entsteht die Fortsetzung Deutschfieber, in der auch der reaktivierte Messerschmitt wieder unterwegs ist, vor allem für Expeditionen in die DDR.

Die englische Firma Tri-Tech, ursprünglich Lieferant von Ersatzteilen, vertrieb noch jüngst einen Messerschmitt-Nachbau unter dem Namen „Schmitt“, erhältlich als Bausatz (2650 engl. Pfund) oder auch fertig zusammengebaut (ab 8800 engl. Pfund).
Tg 500

1957 erfolgte die Weiterentwicklung zum vierrädrigen "FMR Tg 500", der als "Tiger" präsentiert wurde. Dieser Name durfte jedoch nicht verwandt werden, weil die Firma Krupp für ihre LKW-Baureihen Tiernamen wie "Tiger", "Mustang" usw. hatte schützen lassen. (Auch der Name „Messerschmitt“ durfte nicht mehr in der Typbezeichnung erscheinen.) Daher wurde das Fahrzeug als Tg 500 vertrieben. Jedermann nannte ihn aber "Tiger", zumal Krupp diesen Namen für keinen LKW tatsächlich benutzte. Als Sportvariante des Kabinenrollers verfügte der Tg 500 über sehr ansprechende Fahrleistungen. Motorisiert mit einem 490 cm³ großen Zweizylinder-Zweitaktmotor von Fichtel & Sachs mit 19,5 PS erreichte er ca. 130 km/h. (Ein Porsche 356 mit 1300-cm³-Motor von 1957 fuhr gerade mal 145 km/h.) Der Verkaufspreis von 3650 DM (1958-1960) oder 3725 DM (1961) war jedoch recht hoch, sodass nur wenige Exemplare gebaut wurden (die Angaben schwanken zwischen 290 und 320 Stück). Die ONS (Oberste Nationale Sportbehörde) hat dem Fahrzeug keine Homologation erteilt, die eine Stückzahl von 400 Fahrzeugen voraussetzt. Viele Nachwuchsfahrer mussten also umsteigen, um sich mit anderen zu messen. Die Tg 500 Fahrer fuhren nur gegeneinander. Höchstgeschwindigkeit war nicht das Wichtigste, sondern die außerordentlichen Fähigkeiten in den Kurven.

Ende 1961 lief die Fertigung des Tg 500 aus.

Der Tg 500 bekam größere Räder. Bei der sehr schmalen Spurweite ergaben die Schwingachsen beim Einfedern auf schlechten Straßen große Versetzungen der Räder, was zu unruhigem Fahrverhalten führte. Ähnliche Probleme hatten damals auch andere Fahrzeuge mit Schwingachsen wie VW und Mercedes. Deshalb wurde für die Hinterachse des Tg 500 die Schräglenkerachse angewendet, die erheblich weniger Spuränderung beim Einfedern und damit entsprechend besseres Fahrverhalten ergab.

Es gab ein Gerücht, dass diese notgedrungen eigens für den Tg 500 erfunden wurde, doch ergibt Suche in der Wikipedia, dass dies wohl nicht stimmt.

1994 entwickelte die Firma Tiger Automobile GmbH in Bretten den TIGER T1 Kabinenroller. Bei diesem neuen Kabinenroller war der Messerschmitt-Kabinenroller Pate (der TG des Fahrzeugmuseum Marxzell diente zur Abnahme der Form). Er wurde nach neuesten Techniken designed und gebaut. Dieses exclusive Fahrzeug sollte in einer limitierten Stückzahl gebaut werden. Er wurde für 78.000 DM angeboten. Er hatte einen 1300 ccm großen 4-Zylinder-Reihenmotor von Rover mit 64 PS. Das Fahrzeug war aber mit ca. 700 kg fast doppelt so schwer wie das Original (Testbericht Cabrio 4/95). Es blieb ein Einzelstück.

Fend griff die Idee des Kabinenrollers in seinen letzten Lebensjahren in modernisierter Form wieder auf. Er stellte noch in den achtziger Jahren den Fend 2000 vor. Es blieb jedoch bei einem Prototypen. Nach seinem Tod wurde das Projekt jedoch vollendet. Heute hat der F2000 als Unikat eine Straßenzulassung.
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Datum: 05.03.2010 11:38
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Hinzugefügt von: Achim Lueckemeyer

EXIF Info
Model: Canon PowerShot G2
Orientation: Normal
ExposureTime: 1/60 seconds
FNumber: F/8
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MeteringMode: Multi-segment
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