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Schloß Neuschwanstein
Schloß Neuschwanstein
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Achim Lueckemeyer


Schloß Ludwigslust


Schloß Ludwigslust

            
Download-Bild: 3554x2300 Pixel. Dateigrösse: 3.4 MB.

Schloß Ludwigslust
Beschreibung:  
Schlüsselwörter:  
Datum: 01.11.2017 11:14
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Hinzugefügt von: Achim Lueckemeyer

EXIF Info
Model: NIKON D200
Orientation: Normal
ExposureTime: 10/2500 seconds
FNumber: F/8
ISOSpeedRatings: 100
ExposureBiasValue: -2/6 Step
MeteringMode: Multi-segment
Flash: No Flash
FocalLength: 24 mm
ColorSpace: sRGB
GPSLatitudeRef: N
GPSLatitude: 53 °  19 '  27.198515769944 ''
GPSLongitudeRef: O
GPSLongitude: 11 °  29 '  18.76178408515 ''

Autor: Kommentar:
Achim Lueckemeyer
Member

Registriert seit: 17.06.2009
Kommentare: 12
Alles Pappmachee

Die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten Herzog Friedrichs führten dazu, dass teure Gesteinssorten, wie Marmor oder Granit, edle Metalle und Hölzer, Porzellane oder selbst Stuck nur bedingt eingesetzt werden konnten. Ein Kuriosum der Ludwigsluster Schlossanlage ist die dadurch bedingte nahezu durchgehende Verwendung von Pappmaché – volkstümlich als Carton bezeichnet – als Werkstoff zur Imitation hochwertigerer Materialien.[36] Die Nutzung von bemaltem Pappmaché war keine neue Erfindung, wurde in Ludwigslust aber durch den Herzog gefördert und durch den Ausbau der Residenz vorangetrieben und verfeinert.[12] Die herzoglichen Ämter sandten auf Anweisung zur Unterstützung der Papierlieferungen sogar veraltete Akten und Papierreste.[12] Die Hofbildwerkstatt benutzte vorwiegend eine Technik, in der Lagen von Papier in der gewünschten Form verkleistert, anschließend getrocknet, beschnitzt, geschliffen, bemalt und mit einer Art Firnis überzogen wurden.[12] Die Werkstatt war so erfolgreich, dass sie den Großteil der benötigten Ausstattung selbst herstellen konnte. Dekore der Kirche und der mehrdimensionalen bemalten Altarwand, die Deckenrosetten, Friesbänder, Konsoltische, Skulpturen, Uhrgehäuse und sogar Alltagsgegenstände wie Leuchter und Tafelaufsätze[33] fertigte die aus der Papierwerkstatt hervorgegangene Manufaktur zunächst für den Hof und lieferte ab 1765 die Serienproduktion des Ludwigsluster Cartons auch an andere Abnehmer.[1] Der Schriftsteller Karl Julius Weber äußerte sich 1828 amüsiert über die Kunst aus Pappmaché:

„Merkwürdig sind auch die Büsten – weder von Metall noch Marmor, weder Holz noch Stein, sondern von Pappe mit Firniß überzogen, selbst die Leuchter der Kapelle sind von übersilbertem Papier.[37]“

Neben der Ausstattung des Schlossbezirkes erlangte die im späteren Rathaus untergebrachte[38] Ludwigsluster Carton-Fabrique überregionale Bekanntheit als Werkstatt für günstig herzustellende und leicht zu transportierende Kunstreproduktionen nach bekannten Vorbildern.[39] Die über zeitgenössische Vertriebsjournale und Kommissionsgeschäfte angebotenen Produkte wurden zeitweise erfolgreich bis ins Ausland verkauft.[40] Im 19. Jahrhundert sank die Nachfrage nach der Kartonkunst jedoch allmählich und ab 1823 brachen die Umsätze schließlich ein. 1835 stellte die unrentabel gewordene Manufaktur ihre Geschäfte ein.(wikipedia)
01.11.2017 16:03 Offline Achim Lueckemeyer achimlueckemeyer at t-online.de



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